The Road to inventAIRy XL Kapitel 1

Im Jahr 2018 wurden in der Logistikbranche laut dem PAiCE-Robotik-Monitor mit Service-Robotern 3,4 Mrd. Euro umgesetzt. Im selben Jahr brachte doks. innovation mit inventAIRy den ersten Prototypen seiner Inventurdrohne auf den Markt. Nach Proof-of-Concepts bei ausgwählten Pilot-Kunden, wurde deutlich, dass das Marktpotential einer Lösung für automatisierte Inventur sehr hoch ist. Aus dem Prototyp wurde 2019 dann die erste automatisierte Inventurdrohne inventAIRy® X. Diese kontaktlose Inventurlösung basierte auf einem autonomen Bodenroboter, der eine Drohne steuerte. Nach etwa einem halben Jahr Einsatz bei Pilotkunden wurde deutlich, dass das Marktpotential zwar sehr hoch ist, dass der Markt aber auch gleichermaßen sensibel dem Mehrwert gegenüber ist, den autonome Lösungen bieten. Die Lösungen werden immer unter der Prämisse bewertet, dass der ROI rasch erreicht sein sollte und dass die Lösung einen echten Mehrwert in den kristischen Bereichen bieten muss. Diese sind Datanqualität, Geschwindigkeit und Autonomie. Autonomie und Geschwindigkeit sind vor allem relevant, da die Störungstoleranz im Lager sehr gering ist. Die Anforderung an eine autonome Inventurlösung beinhaltet dabei zwei wesentliche Punkte: - Die autonome Lösung sollte möglichst von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter einfach bedient werden können, ohne dass extra ein Drohnenpiloten-Führerschein gemacht werden muss oder dauerhaft ein externer Opertator benötigt wird. - Die autonome Bestandsaufnahme sollte ohne besondere Eingriffe in das Lagerlayout oder die -infrastruktur möglich sein. Da vor allem 3PLs häufig keinen Einfluss auf die Art und die Position der Barcodes haben, muss das System mit den vorhandenen Gegebenheiten zurecht kommen.

Ende 2019 wurde deutlich, dass inventAIRy® X diese wichtigen Anforderungen nicht wird erfüllen können - genauso wenig wie eine der anderen automatisierten, drohnenbasierten Inventurlösungen. Für einen wesentlichen Punkt hatte bisher noch niemand eine Antwort gefunden:

Die Betriebszeit Dadurch, dass Drohnen gewichtssensibel sind, ist bei allen Modellen die Akkukapazität der limitierende Faktor. Alle rein drohnenbasierten Lösungen kommen so auf eine maximale ununterbrochene Betriebszeit von maximal 20 Minuten.

Ende 2019 entschied das Team von doks. das gesamte System nochmal zu überdenken. Im ersten Teil der documentAIRy "Road to inventAIRy®" gibt das Team Einblicke in den Entscheidungsprozess.

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